Durch ein Windows-Update wird bei älteren Amicron-Faktura-Versionen das Logo schwarz

Das Windows-Update von März 2021 enthält Mängel. Berichtet wird über Abstürze und Druckprobleme. Uns wird von einigen Anwendern berichtet, dass seit dem März-Update das Firmenlogo in den Aufträgen nicht mehr korrekt gedruckt wird (es wird schwarz). Betroffen sind offenbar nur die alten Versionen Amicron-Faktura 11 und 12, zur aktuellen Version 13 sind keine Probleme bekannt.

Falls Sie betroffen sind, können Sie das Problem durch eine der folgenden Maßnahmen beheben:

Bitte beachten Sie, dass die alten Versionen Amicron-Faktura 11 und 12 die aktuelle Windows-Version 10 nicht unterstützen und es bei zukünftigen Windows-Updates dazu kommen kann, dass diese alten Versionen nicht mehr oder nur eingeschränkt genutzt werden können.

Nur die aktuelle Version 13 wird weiterentwickelt und ggfs. für aktuelle Windows-Updates angepasst.

Mehrwertsteuersenkung bei Amicron-Faktura 12 und älteren Versionen

Achtung: diese Anleitung gilt nur für Amicron-Faktura 12 und ältere Versionen aber nicht für Amicron-Faktura 13! Wenn Sie Amicron-Faktura 13 einsetzen, geht es hierlang.

Für die aktuelle Programmversion Amicron-Faktura 13 haben wir im Juni 2020 alle notwendigen Anpassungen vorgenommen, um die Mehrwertsteuersenkung im 2. Halbjahr 2020 für unsere Anwender so einfach wie möglich zu machen, Details hierzu finden Sie im Blog. Wenn weitere Aktualisierungen notwendig sind, werden wir diese als neues Release bereitstellen.

Da es für Amicron-Faktura 12 und ältere Versionen keine neuen Releases mehr geben wird, ist ein Update auf die aktuelle Version 13 sinnvoll.

Amicron-Faktura 12 (und älter) erfüllt die Anforderungen für die Mehrwertsteuersenkung nicht bzw. nur eingeschränkt:

  • Keine automatische Umstellung der Steuersätze zum 1.7.2020
  • Keine automatische Umstellung der Steuersätze zum 1.1.2021
  • Keine automatische Aktualisierung der Fibukonteneinstellungen in den Steuersätzen (wichtig für Übergabe an den Steuerberater)
  • Kein aktualisierter Kontenplan mit neuen DATEV-Konten
  • Keine Möglichkeit, die Steuer automatisch auf Basis des Leistungs- und Lieferdatums zu bestimmen
  • Leistungs- und Lieferdatum kann nicht über die DATEV-Schnittstelle an den Steuerberater übertragen werden

Wenn Sie Amicron-Faktura 12 (und älter) ab dem 1.7.2020 weiterhin verwenden möchten, ist dies nur sinnvoll, wenn Sie die DATEV- und Fibu-Schnittstelle nicht nutzen.

Eine Basisfunktion, mit der in Abhängigkeit vom Datum die passende Steuer ermittelt wird, ist bereits bei alten Programmversionen enthalten. Sie basiert auf der letzten Steuererhöhung im Jahr 2007, berücksichtigt jedoch keine temporäre Steueränderung wie im aktuellen Konjunkturpaket.

Um die Steuersätze anzupassen, gehen Sie wie bei Amicron-Faktura 12 folgt vor:

Achtung: diese Anleitung gilt für Amicron-Faktura 12 und ältere Versionen aber nicht für Amicron-Faktura 13!

  1. Rufen Sie über das Menü Einstellungen die Programmoptionen auf.
  2. Wählen Sie dort die Seite Steuersätze
  3. Passen Sie die Steuersätze über den Ändern-Schalter wie folgt an:

Ab dem 1.7.2020 müssen dann auch die Artikelpreise neu kalkuliert werden. Eine Anleitung hierzu finden Sie in der Onlinehilfe.

 

Mehrwertsteuersenkung 2020 mit Amicron-Faktura

Im Rahmen des Konjunkturpaketes wurde am 3.6.2020 kurzfristig beschlossen, die Mehrwertsteuer in Deutschland vom 1.7.2020 bis zum 31.12.2020 auf 16% (voller Satz) bzw. 5% (reduzierter Satz) zu senken. Auch wenn der Gesetzesentwurf hierfür noch nicht verabschiedet wurde, bereiten wir alles Notwendige vor, sodass Sie mit Amicron-Faktura eine einfache und schnelle Umstellung durchführen können. Hierzu gehört sowohl eine entsprechende Anleitung als auch ein neues Release mit notwendigen Anpassungen.

Die Programmaktualisierung stellen wir spätestens Ende Juni für alle Kunden der aktuellen Version kostenlos bereit. Sie können das angepasste Release dann über das Menü „Hilfe > Programm aktualisieren“ herunterladen.

Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter, wenn Sie zu diesem Thema automatisch informiert werden möchten.

Für veraltete Versionen (Amicron-Faktura 12 und älter) werden wir kein neues Release anbieten. Wenn Sie noch eine dieser alten Versionen einsetzen, empfehlen wir Ihnen dringend ein Update auf den aktuellen Stand.

Als Vorbereitung hier bereits einige Informationen:

Die Änderung der Mehrwertsteuersätze hat u.a. Auswirkung auf folgende Programmbereiche:

1. Artikelstamm: Preiskalkulation
2. Auftragsbearbeitung
3. Fibu und DATEV-Schnittstelle
4. Umsatzsteuervoranmeldung

Artikelpreise netto oder brutto anpassen

Für die Neuberechnung der Artikelpreise gibt es im Artikelstamm im Menü „Extras > Preiskalkulation“ bereits eine entsprechende Funktion (Kartei „Netto-Brutto-VK-Anpassung bei MwSt. Änderung“). Das ist noch ein Relikt der letzten MwSt.-Erhöhung von 2007.
Hier können Sie wählen, ob die Bruttopreise angepasst werden sollen und die Nettopreise unverändert bleiben oder umgekehrt. Im einfachsten Fall wählen Sie „alle Artikel“. Wenn es nicht einheitlich für alle Artikel erfolgen soll, können Sie die Artikel filtern und separat den Netto- oder Brutto-Preis anpassen. Optional gibt es auch die Möglichkeit die Preise zu runden.

Sie können es sich aber auch einfach und bequem machen und sich die Preiskalkulation ersparen. Denn wenn beim Artikel im 2. Halbjahr 2020 noch der Steuersatz von 19% mit dem alten Preis eingetragen ist, wird bei Aufträgen mit “zzgl. MwSt.” (Gewerbekunden) automatisch der Nettopreis des Artikels übernommen und dann 16% aufgeschlagen. Bei Aufträgen mit “inkl. MwSt.” (Endkunden) wird der alte Bruttopreis übernommen und 16% MwSt. ausgewiesen. Ab dem 1.1.2021 wird dann automatisch wieder mit 19% MwSt. gerechnet, auch hier ist also keine Neukalkulation notwendig.

Auftragsbearbeitung

Die Mehrwertsteuer kann in den Einstellungen zentral angepasst werden. Dabei wird auch ein entsprechender Gültigkeitszeitraum hinterlegt.
Wie Sie die Steuersätze zum 1.7.2020 und dem 1.1.2021 anpassen müssen, haben wir hier dokumentiert.

Bei Aufträgen, die im zweiten Halbjahr 2020 geschrieben werden, wird dann automatisch mit dem angepassten MwSt.-Satz. gerechnet. Eine Anpassung der Ausdrucke bzw. Drucklayouts ist nicht notwendig, da die von uns ausgelieferten Druckformulare auf den eingestellten MwSt.-Satz zurückgreifen. Wenn Sie jedoch eigenständig Formulare anpasst haben und „19%“ oder „7%“ fest eingetragen haben, müssen Sie diese natürlich korrigieren.

Wenn das Liefer- oder Leistungsdatum vom Auftragsdatum abweicht, wird dies entsprechend berücksichtigt.

Fibu und DATEV-Schnittstelle

Wenn Sie die Fibu- oder DATEV-Schnittstelle aktiviert haben, müssen Umsätze und Umsatzsteuer der reduzierten Sätze auf separate Fibukonten gebucht werden, damit eine saubere Trennung zu den Konten für 19% bzw. 7% erfolgt. Diese Fibukonten können bei Amicron-Faktura in den Steuersatzeinstellungen hinterlegt werden. Die Konten werden von der DATEV festgelegt. Hierzu ist eine Aktualisierung des Kontenplans notwendig.

Bei der DATEV-Schnittstelle sind für die Steueränderung Anpassungen notwendig, so dass Sie für den DATEV-Export stets die aktuelle Releaseversion verwenden sollten (mindestens das Release von Juli).

Umsatzsteuervoranmeldung mit der integrierten Fibu

Für die integrierte UStVA müssen die entsprechenden neuen Fibukonten angelegt werden und dem passenden Feld der UStVA zugeordnet werden. Hierfür haben wir den Kontenplan aktualisiert, den Sie in Ihre Datenbank importieren können, siehe dieser Beitrag. Um dann die UStVA via Elster-Schnittstelle an das Finanzamt übertragen zu können, ist für Zeiträume ab Juli 2020 die aktuelle Releaseversion notwendig, die ab Ende Juli bereitsteht.

Fehler: EPropertyConvertError.Ungültiges Eigenschaftselement: CreateProductUrl

eBay hat Anfang Mai die angebotene Programmierschnittstelle aktualisiert, so dass bei älteren Versionen von Amicron-Faktura 11 und 12 der folgende Fehler auftritt, sobald auf die eBay-Schnittstelle zugegriffen wird:

Beim Aktualisieren der eBay-Einstellungen ist ein Fehler aufgetreten
Fehler: EPropertyConvertError.Ungültiges Eigenschaftselement: CreateProductUrl

Zur Lösung des Problems müssen Sie Amicron-Faktura auf die Version 12, Release 9.5.2018 (oder neuer) aktualisieren. Solange das Release noch nicht über den Menüpunkt „Hilfe > Programm aktualisieren“ verfügbar ist, wenden Sie sich bitte an unseren Support, der Ihnen einen Downloadlink für die Aktualisierung zusendet.

DATEV: Ende 2017 wird das Postversandformat eingestellt

Die DATEV bietet folgende Datenformate, um Buchungen importieren zu können, die von Fremdprogrammen (wie z.B. Amicron-Faktura) erzeugt werden:

– Postversandformat
– DATEV-Format (Dateien EXTF_*.csv)
– ASCII-Format

Welche DATEV-Formate werden von Amicron-Faktura unterstützt?

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Amicron-Faktura 11 – Neues Release vom 27.11.2013

Das neue Release vom 27.11.2013 ist ab sofort verfügbar. Die SEPA-Unterstützung wurde nochmals verbessert. Es werden nun auch SEPA-Firmenlastschriften und SEPA-Basislastschriften mit verkürzter Vorlagefrist (COR1) unterstützt. Beim Fibu-Modul wurde die Übertragung der UStVA 2014 via Elster ergänzt.

Rufen Sie in Amicron-Faktura 11 das Menü “Hilfe > Programm aktualisieren” auf, um das Update herunterzuladen.

Vorher unbedingt eine Datensicherung und Datenbankprüfung durchführen!

Bitte beachten: Beim Erststart ist aufgrund von Datenbank-Anpassungen ein exklusiver Datenbankzugriff notwendig!

Änderungen und Korrekturen:

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Unterstützt Amicron-Faktura auch die SEPA-Firmenlastschrift und die Basislastschrift mit verkürzter Laufzeit?

Im neuen SEPA-Verfahren muss eine SEPA-Lastschrift mit einem Vorlauf einer bestimmten Anzahl an Tagen vor dem eigentlichen Fälligkeitstermin an die Bank des Kunden übertragen werden. Diese Frist wird als Vorlauffrist bezeichnet, die sich je nach Lastschriftart und Lastschrifttyp unterscheidet.

Amicron-Faktura unterstützt ab Version 11 bei der SEPA-Basislastschrift sowohl die normale Vorlauffrist (5 Tage, Typ CORE) als auch die verkürzte Vorlauffrist (1 Tag, Typ COR1).  Auch die SEPA-Firmenlastschrift wird unterstützt.

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SEPA-Lastschrift: Auftragsformulare anpassen

Um die für SEPA-Lastschriften notwendigen Angaben auf der Rechnung auszugeben, gibt es folgende Möglichkeiten:

1. Text direkt in den Auftrag einfügen (Feld Fusstext) *

2. Text bei der Zahlweise voreinstellen (Feld Fusstext der Zahlweise) *

3. Text direkt ins Drucklayout einbinden

(* Lösung 1 und 2 wird erst ab dem Release vom 27.11.2013 unterstützt.)

Hier die Details zur Umsetzung der einzelnen Lösungen:

Lösung 1:

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Sammelseite zum Thema SEPA

Am 1.2.2014 ist es soweit: Kontonummer und Bankleitzahl werden endgültig durch IBAN und BIC ersetzt. Banken nehmen dann keine herkömmlichen Lastschriftaufträge mehr an.

Um Ihnen den Umstieg auf SEPA zu erleichtern, haben wir bislang folgende Beiträge veröffentlicht:

Allgemeine Infos zu SEPA

Wie gehe ich am besten vor um SEPA-Lastschriften mit Amicron-Faktura abzuwickeln?

Wie können SEPA-Lastschrift-Mandate verwaltet werden?

Wie können vorhandene Bankverbindungen in IBAN/BIC konvertiert werden?

Wie lassen sich die notwendigen Angaben auf der Rechnung ausgeben?

Werden auch Firmenlastschriften und Lastschriften mit verkürzter Vorlaufzeit unterstützt?

Ab welcher Version von Amicron-Faktura wird SEPA unterstützt?

Wie können vorhandene Bankverbindungen in IBAN/BIC konvertiert werden?

Bankverbindungen der Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter konvertieren

Amicron-Faktura verfügt über einen Assistenten, mit dem Sie die vorhandenen Kontonummern und Bankleitzahlen aller Adressen schnell und unkompliziert vollautomatisch nach IBAN und BIC konvertieren können. Vorhandene Bankverbindungen lassen sich so ohne Neuerfassung zum Erstellen von SEPA-Lastschriften und Überweisungen nutzen.
Der Aufruf des Assistenten erfolgt aus der Kundenverwaltung über den Menüpunkt „Extras > Bankverbindungen in IBAN/BIC konvertieren“.

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