Anpassung der Steuersätze bei Amicron-Faktura 13 für die Steuersenkung in 2020

Amicron-Faktura 13 fügt ab dem Release vom 18.6.2020 automatisch die notwendigen Steuersatzanpassungen für die Mehrwertsteuersenkung im 2. Halbjahr 2020 durch.

Sie können diese Anpassung wie folgt kontrollieren:

1. Rufen Sie den Menüpunkt Einstellungen > Programmoptionen auf und wählen dort auf der Seite Steuersätze in der Liste den Steuersatz „1“ an (19%).

Der Steuersatz 1 bleibt bei der Steueranpassung für das 2. Halbjahr 2020 in der folgenden Liste unverändert, d.h. dort steht dann weiterhin 19% und gültig ab dem 01.01.2007. Auch der ermäßigte Satz bleibt auf den alten Werten. Diese Einträge bitte nicht ändern!

Die befristete Steuersenkung wird nicht im Hauptsteuersatz eingetragen sondern bei den angepassten Einstellungen des jeweiligen Steuersatzes hinterlegt. Dies wurde bislang hauptsächlich für Lieferschwellen genutzt.

2. Wählen Sie also Steuersatz „1“ an und klicken dann auf den Schalter Steueranpassungen & Lieferschwellen:

3. Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem bei Steuersatz 1 folgender Eintrag für das Land „DE“ vorhanden ist:

Die hier hinterlegte reduzierte Steuer in Höhe von 16% gilt bei Steuersatz 1 für den bei Gültig ab und Gültig bis eingetragenen Zeitraum für alle Kunden und Lieferanten aus Deutschland. Außerhalb des Zeitraums wird automatisch der Hauptsteuersatz verwendet, so dass ab dem 1.1.2021 automatisch wieder mit 19% gerechnet wird.

4. Schließen Sie die Fenster über den OK-Schalter um wieder in die Steuersatz-Liste zurückzukehren.

5. Dort wählen Sie den Steuersatz „2“ an (ermäßigter Satz mit 7%).

6. Klicken Sie dann wieder auf Steueranpassungen & Lieferschwellen.

7. Für Steuersatz 2 ist folgender Eintrag vorhanden:

Hiermit wird der Steuersatz 2 auf 5% reduziert.

8. Schließen Sie das Fenster über den OK-Schalter.

Bitte achten Sie darauf, dass bei den Kunden- und Lieferantenadressen aus Deutschland das eingetragene Länderkürzel „DE“ lauten muss oder leer sein muss, damit der angepasste Steuersatz ermittelt werden kann. Wenn Sie bislang „D“ bei Ihren Adressen eingetragen haben, sollten Sie das Land dort leeren oder auf DE ändern.

Was ist beim Schreiben von Aufträgen zu beachten?

Aufträge können wie gewohnt erfasst werden. Sie verwenden also wie üblich bei den Auftragspositionen in der Spalte „St.“ die Steuersätze „1“ und „2“.

Wenn Sie Aufträge an Kunden in Deutschland schreiben wird automatisch mit 16% bzw. 5% gerechnet, sofern das Auftrags- bzw. Lieferdatum zwischen dem 1.7. und dem 31.12.2020 liegt. Bei der Eingabe der Auftragspositionen werden bei den betroffenen Aufträgen in der Spalte „St.“ (Steuersatz) hinter dem Steuerkürzel zusätzlich die Steuerprozente angezeigt.

Ab dem 1.1.2021 wird dann wieder automatisch mit 19% bzw. 7% MwSt. gerechnet, es sind hierfür keine erneuten Einstellungen vorzunehmen.

Die geänderten Steuersätze werden entsprechend auf dem Auftrag ausgedruckt. Formularanpassungen beim Drucklayout sind dazu nicht notwendig, dort werden automatisch die reduzierten Sätze ausgewiesen. Falls Sie die mitgelieferten Auftragsformulare angepasst haben und „19%“ oder „7%“ dort „fest verdrahtet“ eingetragen haben, müssen Sie dies natürlich korrigieren.

Was ist bei den Artikelpreisen zu beachten?

Artikelpreise müssen für die befristete Steuersenkung nicht unbedingt neu kalkuliert werden. Wenn beim Artikel im 2. Halbjahr 2020 noch der Steuersatz von 19% mit dem alten Preis eingetragen ist, wird bei Aufträgen mit “zzgl. MwSt.” (Gewerbekunden) automatisch der Nettopreis des Artikels in den Auftrag übernommen und dann 16% aufgeschlagen. Bei Aufträgen mit “inkl. MwSt.” (Endkunden) wird der alte Bruttopreis übernommen und 16% MwSt. ausgewiesen. Ab dem 1.1.2021 wird dann automatisch wieder mit 19% MwSt. gerechnet, auch hier ist also keine Neukalkulation notwendig.

Wenn Sie die Artikelpreise neu kalkulieren möchten, verwenden Sie bitte in der Artikelverwaltung den Menüpunkt „Extras > Preiskalkulation“. Dort finden Sie auf der Kartei Netto/Brutto-VK-Anpassung bei MwSt.-Änderung durchführen folgende Optionen, um den Netto- oder Bruttopreis für alle oder gefilterte Artikel neu berechnen zu lassen. Die Dokumentation können Sie im Programm über die F1-Taste aufrufen oder hier über diesen Link.

Die Neuberechnung der Artikelpreise sollte erst ab dem 1.7.2020 durchgeführt werden, da die Berechnung stets den zum Tagesdatum gültigen MwSt.-Satz verwendet. Wenn Sie die Neuberechnung vor dem 1.7.2020 aufrufen, wird wie im obigen Bild sichtbar mit 19% gerechnet, ab dem 1.7.2020 wird in obiger Maske für Steuersatz 1 dann 16% ausgewiesen.

Wenn Sie die Preise zum 1.7.2020 neu berechnen, müssen Sie nach dem Ende der Steuersenkung zum 1.1.2021 erneut eine Netto/-Brutto-Kalkulation vornehmen.

Was ist bei der integrierten Fibu und der DATEV-Schnittstelle zu berücksichtigen?

Damit die reduzierte Steuer beim Buchen zur Verfügung steht, wird von Amicron-Faktura 13 bei den Steuersätzen automatisch ein neuer Steuersatz „3“ für 16% und Steuersatz „4“ für 5% eingefügt. Diese Steuersätze sollten ausschließlich im Fibu-Modul bei manuell eingegeben Buchungen genutzt werden, aber nicht im Auftrag eingegeben werden. Dort ist weiterhin Steuersatz 1 und 2 zu verwenden.

Die Fibukonten für die automatisch erstellten Buchungen sind beim Steuersatz 1 und 2 im Fenster Steueranpassungen & Lieferschwellen hinterlegt und können dort über den Ändern-Schalter geprüft und angepasst werden. Wie Sie die neuen Konten in den Kontenplan einfügen, haben wir in diesem Beitrag beschrieben.

Für die Umsatzsteuervoranmeldung ab Juli wird es zwar kein neues UStVA-Formular geben und auch kein Update für die Elster-Schnittstelle notwendig sein, Sie benötigen trotzdem für die Übertragung der UStVA für Zeiträume ab Juli 2020 eine Aktualisierung auf das aktuelle Release.

 

Bitte beachten: Obige Funktionen setzen Amicron-Faktura 13 und mindestens das Release vom 18.6.2020 voraus (siehe Titelleiste des Programms). Anwender der aktuellen Version erhalten das Release kostenlos, bitte rufen Sie vor dem 1.7.2020 rechtzeitig den Menüpunkt „Hilfe > Programm aktualisieren“ auf!

Falls Sie noch Amicron-Faktura 12 oder älter einsetzen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf, damit wir Ihnen ein Update-Angebot senden können.

Mehrwertsteuersenkung 2020 mit Amicron-Faktura

Im Rahmen des Konjunkturpaketes wurde am 3.6.2020 kurzfristig beschlossen, die Mehrwertsteuer in Deutschland vom 1.7.2020 bis zum 31.12.2020 auf 16% (voller Satz) bzw. 5% (reduzierter Satz) zu senken. Auch wenn der Gesetzesentwurf hierfür noch nicht verabschiedet wurde, bereiten wir alles Notwendige vor, sodass Sie mit Amicron-Faktura eine einfache und schnelle Umstellung durchführen können. Hierzu gehört sowohl eine entsprechende Anleitung als auch ein neues Release mit notwendigen Anpassungen.

Die Programmaktualisierung stellen wir spätestens Ende Juni für alle Kunden der aktuellen Version kostenlos bereit. Sie können das angepasste Release dann über das Menü „Hilfe > Programm aktualisieren“ herunterladen.

Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter, wenn Sie zu diesem Thema automatisch informiert werden möchten.

Für veraltete Versionen (Amicron-Faktura 12 und älter) werden wir kein neues Release anbieten. Wenn Sie noch eine dieser alten Versionen einsetzen, empfehlen wir Ihnen dringend ein Update auf den aktuellen Stand.

Als Vorbereitung hier bereits einige Informationen:

Die Änderung der Mehrwertsteuersätze hat u.a. Auswirkung auf folgende Programmbereiche:

1. Artikelstamm: Preiskalkulation
2. Auftragsbearbeitung
3. Fibu und DATEV-Schnittstelle
4. Umsatzsteuervoranmeldung

Artikelpreise netto oder brutto anpassen

Für die Neuberechnung der Artikelpreise gibt es im Artikelstamm im Menü „Extras > Preiskalkulation“ bereits eine entsprechende Funktion (Kartei „Netto-Brutto-VK-Anpassung bei MwSt. Änderung“). Das ist noch ein Relikt der letzten MwSt.-Erhöhung von 2007.
Hier können Sie wählen, ob die Bruttopreise angepasst werden sollen und die Nettopreise unverändert bleiben oder umgekehrt. Im einfachsten Fall wählen Sie „alle Artikel“. Wenn es nicht einheitlich für alle Artikel erfolgen soll, können Sie die Artikel filtern und separat den Netto- oder Brutto-Preis anpassen. Optional gibt es auch die Möglichkeit die Preise zu runden.

Sie können es sich aber auch einfach und bequem machen und sich die Preiskalkulation ersparen. Denn wenn beim Artikel im 2. Halbjahr 2020 noch der Steuersatz von 19% mit dem alten Preis eingetragen ist, wird bei Aufträgen mit “zzgl. MwSt.” (Gewerbekunden) automatisch der Nettopreis des Artikels übernommen und dann 16% aufgeschlagen. Bei Aufträgen mit “inkl. MwSt.” (Endkunden) wird der alte Bruttopreis übernommen und 16% MwSt. ausgewiesen. Ab dem 1.1.2021 wird dann automatisch wieder mit 19% MwSt. gerechnet, auch hier ist also keine Neukalkulation notwendig.

Auftragsbearbeitung

Die Mehrwertsteuer kann in den Einstellungen zentral angepasst werden. Dabei wird auch ein entsprechender Gültigkeitszeitraum hinterlegt.
Wie Sie die Steuersätze zum 1.7.2020 und dem 1.1.2021 anpassen müssen, haben wir hier dokumentiert.

Bei Aufträgen, die im zweiten Halbjahr 2020 geschrieben werden, wird dann automatisch mit dem angepassten MwSt.-Satz. gerechnet. Eine Anpassung der Ausdrucke bzw. Drucklayouts ist nicht notwendig, da die von uns ausgelieferten Druckformulare auf den eingestellten MwSt.-Satz zurückgreifen. Wenn Sie jedoch eigenständig Formulare anpasst haben und „19%“ oder „7%“ fest eingetragen haben, müssen Sie diese natürlich korrigieren.

Wenn das Liefer- oder Leistungsdatum vom Auftragsdatum abweicht, wird dies entsprechend berücksichtigt.

Fibu und DATEV-Schnittstelle

Wenn Sie die Fibu- oder DATEV-Schnittstelle aktiviert haben, müssen Umsätze und Umsatzsteuer der reduzierten Sätze auf separate Fibukonten gebucht werden, damit eine saubere Trennung zu den Konten für 19% bzw. 7% erfolgt. Diese Fibukonten können bei Amicron-Faktura in den Steuersatzeinstellungen hinterlegt werden. Die Konten werden von der DATEV festgelegt. Hierzu ist eine Aktualisierung des Kontenplans notwendig.

Bei der DATEV-Schnittstelle sind für die Steueränderung Anpassungen notwendig, so dass Sie für den DATEV-Export stets die aktuelle Releaseversion verwenden sollten (mindestens das Release von Juli).

Umsatzsteuervoranmeldung mit der integrierten Fibu

Für die integrierte UStVA müssen die entsprechenden neuen Fibukonten angelegt werden und dem passenden Feld der UStVA zugeordnet werden. Hierfür haben wir den Kontenplan aktualisiert, den Sie in Ihre Datenbank importieren können, siehe dieser Beitrag. Um dann die UStVA via Elster-Schnittstelle an das Finanzamt übertragen zu können, ist für Zeiträume ab Juli 2020 die aktuelle Releaseversion notwendig, die ab Ende Juli bereitsteht.

Wichtige Hinweise zum Jahreswechsel

Als Anwender unseres Programms Amicron-Faktura finden Sie hier einige Tipps, was beim Jahreswechsel zu beachten ist.

Über die folgenden Links können Sie die entsprechenden FAQ-Beiträge aufrufen:

Wie wird für 2020 ein neuer Nummernkreis eingerichtet?

Wie wird ein neues Wirtschaftsjahr angelegt?

Wie kann eine Inventur durchgeführt werden? Wie lässt sich eine Inventurliste drucken?

Weiterlesen

Wie wird für 2020 ein neuer Nummernkreis eingerichtet?

Dieser Beitrag geht auf zwei wichtige Fragen ein, die zum Jahreswechsel immer wieder gestellt werden:

1. Wie kann man einen neuen Nummernkreis für die Aufträge ab 2020 einstellen?
2. Kann die Rechnungsnummer am Jahresanfang wieder auf den alten Startwert zurückgesetzt werden?

Weiterlesen

Welche Systemvoraussetzungen benötigt Amicron-Faktura?

Die Systemvoraussetzungen  von Amicron-Faktura finden Sie in der Dokumentation im Kapitel „Installation“.

Über folgenden Link können Sie sich das entsprechende Kapitel im Browser anzeigen lassen:
http://www.amicron.org/onlinehilfe/amicron-faktura-13/installation.htm

Hohe DPI-Einstellungen aktivieren (Lösung für unscharfe Schrift)

Wenn Sie einen Monitor mit sehr hoher Auflösung einsetzen (High DPI) wird unter Windows bei den Anzeigeneinstellungen meist eine Skalierung verwendet (standardmäßig aktiviert Windows hier z.B. 125% oder 150%).

Bei Amicron-Faktura wird die Schrift dann „unscharf“ dargestellt.

Gehen Sie wie folgt vor, damit die Schrift wieder „scharf“ angezeigt wird und die angepasste Darstellung für High DPI aktiviert wird:

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Wichtige Hinweise zum Jahreswechsel

Als Anwender unseres Programms Amicron-Faktura finden Sie hier einige Tipps, was beim Jahreswechsel zu beachten ist.

Über die folgenden Links können Sie die entsprechenden FAQ-Beiträge aufrufen:

Wie wird für 2019 ein neuer Nummernkreis eingerichtet?

Wie wird ein neues Wirtschaftsjahr angelegt?

Wie kann eine Inventur durchgeführt werden? Wie lässt sich eine Inventurliste drucken?

Für die UStVA 2019 ist eine Programmaktualisierung notwendig

Amicron-Faktura 13: Welche Verbesserungen bietet die neue Version?

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Wie wird für 2019 ein neuer Nummernkreis eingerichtet?

Dieser Beitrag geht auf zwei wichtige Fragen ein, die zum Jahreswechsel immer wieder gestellt werden:

1. Wie kann man einen neuen Nummernkreis für die Aufträge ab 2019 einstellen?
2. Kann die Rechnungsnummer am Jahresanfang wieder auf den alten Startwert zurückgesetzt werden?

Weiterlesen

Amicron-Faktura 13: Liste der Neuerungen

Highlights und wichtige Neuerungen/Änderungen

  • Belegmodul für eingehende Dokumente vom Lieferanten und sonstige Fibu-Belege inkl. Belegübernahme aus Amicron-Mailoffice
  • Kommissionierliste für Aufträge und Bestellungen
  • Aufträge lassen sich per E-Mail direkt versenden ohne Umweg über Outlook / Mailoffice
  • Ob Aufträge und Mahnungen per Post oder per E-Mail gesendet werden sollen ist bei jedem Kunden individuell konfigurierbar.
  • QRCode, ZUGFeRD und XRechnung werden unterstützt
  • PDF-Ausdruck wird automatisch bei Aufträgen, Mahnungen etc. hinterlegt, optional auch automatisch als externe Datei (z.B. für Übergabe an ein DMS)
  • Bestellimport und Export
  • Neue schnellere Schnittstelle zu Gambio und Shopware, die direkt die REST-API des Shops verwendet
  • Firebird 3.0 wird unterstützt

Bitte beachten:
Die folgenden Shop-Schnittstellen werden nicht mehr unterstützt:
xtCommerce/osCommerce, modified shop, MagentoCommerce

Details

Aufträge

  • Neu: Kommissionierliste
  • Löschen mehrerer Positionen durch Markieren möglich (markieren mittels Shift und Strg-Taste)
  • Markierte Positionen können in eine Bestellanfrage oder Bestellung übernommen werden 
  • Über die Anzeigeoptionen lassen sich Menge und Preise ausblenden (benutzerspezifisch), falls z.B. Mitarbeiter im Lager keine Preise sehen sollen. 
  • Neues Benutzerrecht, mit dem das Ändern der Anzeigeoptionen gesperrt werden kann
  • Neue Option, mit der Interessenten nicht in Kunden umgewandelt werden, wenn für diese nur ein Angebot erstellt wird
  • Auftragsliste: Neue Spalte “wurde versendet”
  • Neu Felder “gebucht am” und “von” (Kartei “Mehr…”)
  • Vertreter-Feld: Hier kann nun auch ein Kunde oder Lieferant gewählt werden, so wie es bislang bereits in den Kundenmaske möglich war. 

Auftragsexport

  • Die Exportdefinition für den Auftragsexport kann beim Kunden hinterlegt werden.
  • Die Anzahl der möglichen Exportdefinitionen wurde auf 30 erweitert.

Bestellungen

  • Neu: Kommissionierliste
  • Bestellungen: Eingehende PDF vom Lieferanten lassen sich unveränderbar hinterlegen (GoBD)
  • Bestellungen: PDF rechts anzeigbar, um Wareneingänge und Eingangsrechnungen leichter abgleichen zu können.
  • Versandetiketten (DHL/DPD/Hermes) lassen sich jetzt auch für Rücksendungen an den Lieferanten erstellen 
  • Sortierung nach Lieferantenartikelnummer möglich
  • Seriennummern: Freifeld1, Freifeld2 und Bemerkung können beim Zuordnen editiert werden 

Bestellungen importieren und exportieren

  • Bestellungen lassen sich im XML-Format importieren (kompatibel zum Auftragsimport)
  • Es ist ein XML-Export möglich, der kompatibel zum Auftragsexport ist.

Beleg-Verwaltung

  • Eingehende PDF vom Lieferanten (Eingangsrechnungen, Eingangslieferscheine) lassen sich importieren. Es können daraus Wareneingänge und Eingangsrechnungen erstellt werden.
  • Sonstige Fibu-Belege können gespeichert und in der Fibu verbucht werden.

Drucken

  • Beim Druck wird die Ausgabe als PDF in der Datenbank unveränderbar abgespeichert (GoDB), eine zusätzliche PDF-Datei kann automatisch im Archivordner erstellt werden (z.B. für eine DMS-Schnittstelle)
  • Nach dem Druck wird der Auftrag auf der neuen Kartei PDF im gedruckten Format angezeigt
  • neue Option: markierte/aufgelistete Aufträge ohne Dialog drucken (Aufträge >Einstellungen 2/2)
  • QR-Code auf Rechnung drucken: 
    • Barcode-Objekt einfügen
    • dort als Variable das Feld „Barcode_Girocode_QRCODE“ wählen
    • rechts oben auf Optionen klicken und im Dialog als Fehlerkorrektur „Level M“ wählen
  • Stapeldruck: Wenn beim Kunden als Empfänger “E-Mail” eingestellt ist, werden Aufträge des Kunden automatisch gemailt und nicht gedruckt
  • Beim Drucken in eine Datei wird der Dateiname verwendet, der bei den E-Mail-Optionen des Formulars eingestellt wurde. 

E-Mailen

  • Aufträge lassen sich per E-Mail direkt versenden ohne Umweg über Outlook, Mailoffice etc.
  • Der Empfänger für Aufträge und Mahnungen ist pro Kunden und Lieferant in den Stammdaten frei konfigurierbar (neue Kartei “Empfänger” mit E-Mail und Ansprechpartner)
  • Neues Feld “gemailt an” (Kartei “Mehr…”), so dass ersichtlich ist, an welche E-Mail-Adresse gesendet wurde.

ZUGFeRD

  • Rechnungen lassen sich im ZUGFeRD-Format erstellen (Kartei ZUGFeRD in “Formular ändern”)

XRechnung

  • Rechnung im XRechnung-Format exportierbar 

Paketscheine drucken

  • Paketscheindruck ist im Stapel ohne Dialog möglich
  • Drucker kann fest eingestellt werden (Programmoptionen > Schnittstelle > Versand)
  • Wenn für einen Auftrag mehrere Etiketten erstellt wurden dann können diese über den Schalter “Alle drucken” ausgegeben werden.
  • Paketscheine sind auch im Bestellmodul verfügbar (für Rücksendungen an den Lieferanten) 

Importierte Aufträge  / Shop-Schnittstelle

  • Das Archivieren von markierten Aufträgen wurde ermöglicht. Archivierte Importaufträge werden dann in der Liste nicht mehr angezeigt.
  • Suche: neue Option “archiviert”, die aktiviert werden kann, wenn bei der Suche archivierte Aufträge berücksichtigt werden sollen
  • Für Shopware wurde das Feld ShopBestellnummer ergänzt. Es muss in der Importdefinition wie folgt zugeordnet werden: <number>#Auftrag.ShopBestellnummer</number>. Im Auftrag kann die Bestellnummer über das Feld Shopbestellnummer auf den Druckformularen ausgegeben werden.
  • Wenn bei einem Kunden die Option „Bemerkung anzeigen wenn ein Auftrag angelegt wird“ aktiv ist, wird im Importprotokoll ein entsprechender Hinweis aufgeführt mit dem Anfangstext der Bemerkung und Link zum Aufruf des Kunden. 
  • Wenn der importierte Auftrag als Rechnung übernommen wurde, wird in der Rechnung neben dem Ort ein Link zum Aufruf des importierten Auftrags angezeigt. 
  • Ist im importierten Auftrag ein Artikel mit Verkaufssperre enthalten, wird im Protokoll eine entsprechende Warnung ausgegeben. 
  • Anzahl der möglichen Importdefinitionen wurde auf 20 erweitert.

Retouren

  • Verknüpfte Aufträge und Bestellungen werden in der Aufgabenleiste des Retourenmoduls angezeigt

Artikel

  • Feld “passiver Artikel” wurde ersetzt durch getrennte Felder Einkaufssperre und Verkaufssperre.  Der Artikel lässt sich damit z.B. für den Einkauf und die automatischen Bestellvorschläge sperren, während die restlichen Bestände noch verkauft werden können.
  • Lagerbewegungen aller Artikel abrufbar (Buchungen > alle Buchungen) 
  • 10 weitere Freifelder ergänzt
  • EAN-Feld: Prüfung für GTIN-12 und GTIN-14 ergänzt
  • Suche nach Artikelnummer berücksichtigt auch das EAN-Feld 
  • Neuer Schalter “Bestellen” und Menüpunkt “Aktionen > markierte Artikel beim Lieferanten bestellen”
  • Neues Feld Zolltarifnummer: Wenn Sie dafür bislang ein Freifeld verwendet haben, können Sie das Freifeld in das neue Feld verschieben (Menü „Extras > Artikel ein Merkmal zuweisen“)
  • Inventur: Bereits vorhandene Inventuren können ausgewählt werden, indem Sie rechts neben dem Stichtag auf den „…“ Schalter klicken und dann einen der aufgelisteten Stichtage wählen. 
  • Inventur: Spalte Einheit kann über die rechte Maustaste eingeblendet werden. 

Kunden

  • Ob Aufträge und Mahnungen per Post oder per E-Mail gesendet werden sollen ist bei jedem Kunden individuell konfigurierbar.
  • In der Maske “Artikelkäufe des Kunden” ist nun die Auswahl einer Lieferadresse möglich, so dass Sie sich jetzt z.B. auch die Lieferungen anzeigen lassen können, die an eine spezielle Filiale gingen. Es werden alle Lieferadressen zur Auswahl angeboten, die beim Kunden hinterlegt wurden und in den Aufträgen des Kunden als Lieferadresse vorkommen. 
  • Neues Feld GLN (wird nur angezeigt, wenn in den Programmoptionen bei den Firmendaten eine eigene GLN hinterlegt wurde). Die GLN wird auch beim Auftragsimport unterstützt..
  • Neu: Über das Menü “Extras > Ein Merkmal zuweisen” lassen sich Feldinhalte aller oder markierter/aufgelisteter Kunden ändern 

Lieferanten

  • Ob Bestellungen per Post oder per E-Mail gesendet werden soll ist frei konfigurierbar
  • In der rechten Aufgabenleiste wurden Aktionen ergänzt, um Bestellungen anlegen zu könnnen etc. 

Offene Posten

  • Beim Zahlungseingang gibt es eine neue Option “Datum merken”. Wenn diese inaktiv ist, wird das Datum nicht mehr wie bisher automatisch beim nächsten Zahlungseingang vorgeschlagen.

Mahnungen

  • Versendete Mahnungen werden im PDF-Format beim OP hinterlegt und lassen sich später erneut ausdrucken.
  • Neue Option, mit der das automatische Anlegen von Kontakten deaktiviert werden kann

Fibu

  • UstVA für 2019
  • BWA überarbeitet

Kontoauszug abgleichen

  • Für das neue Feld Shop-Bestellnummer gibt es die Möglichkeit eine eigene Gewichtung für die Zuordnung von Zahlungen vorzunehmen.
  • Beim Abgleich der PayPal-Zahlungen wird die InvoiceID berücksichtigt

DATEV-Export

  • CSV-Export: es lassen sich zusätzliche Felder in den Export aufnehmen (konfigurierbar in den Programmoptionen auf der Seite “Schnittstelle > Fibu”, Kartei “DATEV CSV”)
  • CSV-Export: Zahlungsbedingungen werden mit exportiert

GUI:

  • Größere Schalter/Icons möglich (Programmoptionen > Allgemein > Einstellungen)
  • Bildschirmliste: Ob in einer Spalte ein Filter aktiv ist, läßt sich nun anhand eines eingefärbten Filtersymbols erkennen.

eBay:

  • Standardvorlage kann automatisch in neue eBay-Artikel/Auktionen übernommen werden (Programmoptionen > eBay > Vorgaben) 
  • Hochgeladene Bilder können automatisch verkleinert werden

Gambio-Schnittstelle

  • Das Senden der Käuferbenachrichtigung bei Statusänderungen (“versendet”) kann in den Programmoptionen deaktiviert werden.

Shops, die nicht mehr unterstützt werden:

Die folgenden Schnittstellen werden nicht mehr unterstützt (bzw. weiterentwickelt) und wurden aus den Programmoptionen (Schnittstelle > Webshops > Einstellungen) entfernt:

– xtCommerce/osCommerce
– modified shop
– MagentoCommerce

Sie können die alten Scripte aus Version 12 weiterverwenden und müssen dazu die Schnittstelle auf den Typ XMLAPI umstellen und die vollständige Script-URL in das Feld URL eintragen.

Wenn Sie bislang unser Schnittstellenscript für Magento eingesetzt haben, wenden Sie sich bitte an die Firma AfterSell (Herr Jeske), die eine Magento-Schnittstelle für Amicron-Faktura anbietet.

Datenbank/Firebird

  • Firebird 3.0 wird unterstützt, ausgeliefert wird jedoch nach wie vor 2.5
  • Geänderte Firebird-Passwörter für die Benutzer SYSDBA, AMICRON03 etc. werden unterstützt.

Installation

  • Neue Installationsroutine

Sonstiges

  • Programmoptionen: Firmendaten
    • drei neue Freifelder, die in den Druckformularen und beim Auftragsexport über die Platzhalter Firma_Freifeld1 bis Firma_Freifeld3 eingebunden werden können. Tragen Sie hier z.B. Ihre Zollnummer ein.
    • neues Feld GLN: Wenn Sie hier eine Eingabe vornehmen, wird in der Kundenverwaltung ebenfalls ein Feld GLN angezeigt.
  • Feld PayPal-TransactionID wurde auf 40 Zeichen verlängert

Wenn Sie Amicron-Faktura 13 testen möchten, finden Sie im Downloadbereich eine entsprechende Prüfversion.

Alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten.

Neues Amicron-Faktura 12 Release vom 11.5.2017 verfügbar

Für Amicron-Faktura 12 ist ein neues Release vom 11.5.2017 verfügbar, das Sie über den Menüpunkt  “Hilfe > Programm aktualisieren” herunterladen können.

Vorher bitte unbedingt eine Datensicherung und Datenbankprüfung durchführen!

Hier die wichtigsten Neuerungen und Korrekturen seit dem vorigen Release vom 10.3.2017:

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